Medieninstallation / Kunstschrank

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115cm x 205cm x 53cm
3:00min (Endlosschleife)
Holz, Sperrholz, MDF, Plexiglas, Acrylfarbe, Sound, Licht, Diskokugel, Motoren, Lautsprecher, Computer, digitale Steuergeräte
2008

Diese Installation entstand im Rahmen eines Residenzprogramms in der Schweiz. Sie ist der Prototyp eines computergesteuerten Miniaturtheaters, das zusammen mit allen zu seinem Betrieb nötigen technischen Einrichtungen in einem freistehenden Gehäuse untergebracht ist. Historische Vorbilder für die Arbeit waren Automatentheater und mechanische Musikinstrumente, die in der Schweiz eine lange Tradition haben.

Auf Augenhöhe befindet sich eine Öffnung, durch die der Betrachter in einen Guckkasten hineinschauen kann, der Platz für bis zu sieben auswechselbare Bildschichten bietet. Die Technik wird in Fächern im unteren Teil des Gehäuses verstaut.

Wie eine richtige Opernbühne, kann auch die „GROSSE OPER IN KISTEN“ für jedes neue Stück umdekoriert werden, indem man die Bildschichten und das Frontpanel austauscht. In der hier abgebildeten Version beherbergte der Guckkasten selbst noch drei Miniaturbühnen. Wie bei einem Opernbesuch konnte sich das Publikum das Libretto als Faltblatt mitnehmen.